mnu-bb
Landesverband

Arbeitssicherheit macht Spaß!

Gefahrstoffe in Schulen – Chemikalien auswählen und beurteilen -
Experimentalvortrag zum sicheren Umgang mit Gefahrstoffen

Inhalt

Arbeitssicherheit am chemischen Arbeitsplatz wird oft vor allem als aufwändiges (und lästiges) Produzieren von herzeigbaren Unterlagen wahrgenommen, die abgeheftet und dorthin verbracht werden, wo sie bei der täglichen Arbeit möglichst wenig stören. Die Texte gelten als wenig hilfreich, u.a. weil sie in der Regel viel Ballast oder triviales und manchmal sogar Angaben enthalten, die so wirklichkeitsfremd sind, dass sie eher die leidvoll bekannte Hysterie gegenüber "der Chemie" zementieren als Kompetenz im Umgang mit den Chemikalien zu vermitteln. Kompetenz ist aber der zentrale Aspekt, um sicher experimentieren zu können. Neben der handwerklichen Expertise gehört dazu auch die kompetente Gefährdungsermittlung. Beispiel: Quecksilber ist mit dem H-Satz H330 "Lebensgefahr beim Einatmen" zu kennzeichnen. Warum fällt man trotzdem nicht tot um, wenn man die Nase über verschüttetes Quecksilber hält? Der Vortrag soll helfen, Gefährdungen richtig einschätzen zu können und soll dazu ermuntern, vorhandene Spielräume z.B. bei der Erstellung von Betriebsanweisungen zu nutzen, um diese didaktisch ansprechend und wirksam zu gestalten.

Organisation

Im Auftrag der Unfallkasse Berlin wirken wir mit an der Sicherheitsausbildung der Referendare und Referendarinnen mit dem Fach Chemie. Der in diesem Rahmen angebotene Experimentalvortrag steht auch fertig ausgebildeten Lehrkräften offen.

Teilnahme

Der Vortrag wird regelmäßig 2 Mal im Jahr angeboten und zwar ein Mal im Zeitfenster September-Oktober und das andere Mal im Zeitfenster März-April.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

  • Nächster Termin: Mittwoch, der 28.10.2020 von 14:00 bis etwa 18:00

    Interessenten melden sich bitte bis zum 25.10.2020 per E-Mail unter Angabe der Schule bei Dr. Thomas Lehmann (tlehmann@mnu-bb.de). Die Platzzahl ist begrenzt.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme nicht die vorgeschriebenen ortsbezogenen Sicherheitsunterweisungen ersetzt!