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Berlin selbst entdecken

Bereich Technik

Berlin und nahe Umgebung

Deutsches Technikmuseum

Lokschuppen und Gleisanlagen des Museums gehörten früher zum Anhalter Bahnhof. Neben der umfänglichen Eisenbahnsammlung gibt es viele weitere Abteilungen, deren Exponate man teilweise auch online ansehen kann. Hervorzuheben ist das Spectrum, in dem diverse Experimente zum Ausprobieren aufgebaut sind.

Besuchsdauer: 1 Tag (... und mehr)
Anreisezeit: 13 min

Deutsches Spionagemuseum

Natürlich kann man sich eine Enigma ansehen, darüber hinaus aber allerlei weiteres Spionagegerät, welches man sich ohne den Besuch des Museums in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Einige Exponate können auch online angesehen werden.

Besuchsdauer: ca. 2-3 Stunden
Anreisezeit: 12 min

Museum für Kommunikation

Das Museum wurde 1872 als erstes Postmuseum der Welt gegründet. Einige Exponate sind auch interaktiv zum Ausprobieren. Man kann sich z.B. in einer Rohrpostanlage gegenseitig Briefe zusenden.

Besuchsdauer: ½ Tag
Anreisezeit: 16 min

Illuseum

Museum der optischen Illusionen. So weit möglich, sind die Besucher Teil dieser Illusionen. Es ist empfehlenswert, dass Museum mindestens zu zweit zu besuchen, damit die Effekte mit dem Handy oder der Kamera festgehalten werden können. In der Gallerie kann man sich einige Effekte online ansehen. In fußläufiger Entfernung befindet sich die Ausstellung Körperwelten.

Besuchsdauer: 1 - 2 Stunden
Anreisezeit: 20 min

Baumwipfelpfad Beelitz-Heilstätten

Ab 1898 wurde insbesondere zur Behandlung der damals weit verbreiteten Tuberkulose in Beelitz eine der größten Arbeiter-Lungenheilstätten errichtet. Das Gebiet war vor allem im zweiten Weltkrieg heftig umkämpft, weshalb von dem Gebäudekomplex heute nur noch Ruinen übriggeblieben sind, die aber dennoch ein beeindruckendes Zeugnis über damalige Behandlungsmethoden ablegen. Der Baumwipfelpfad führt direkt an einem Gebäude entlang und überquert dieses. Es ist überaus empfehlenswert, vor Ort an einer der Gebäudeführungen teilzunehmen.

Besuchsdauer: ½ bis ¾ Tag
Anreisezeit: 49 min (Das Ziel liegt (knapp) außerhalb des Berliner ÖPNV-Tarifbereichs! Lösen Sie deshalb ein Nahverkehrsticket!)

Militärhistorisches Museum Gatow

Das Museum befindet sich auf dem 1994 stillgelegten Flugplatz Gatow. Die größeren Exponate befinden sich meist im Freien, darunter z.B. auch eine der seinerzeit heftig umstrittenen Pershing-II-Raketen. Es werden auch Führungen angeboten. Das Gelände ist sehr weiträumig.

Besuchsdauer: 1 Tag (... und mehr)
Anreisezeit: ca. 1 Stunde

Museumspark Rüdersdorf

Historisches Kalkberwerk, welches den Rohstoff für Berlins Bauwerke geliefert hat. Zu besichtigen sind Ruinen der Kalkverarbeitung, darunter diverse Brennöfen. Die Anlage wird gelegentlich für Events verwendet, was zu Einschränkungen des Besucherverkehrs führen kann.

Besuchsdauer: ½ Tag
Anreisezeit: 70 min

Weitere Umgebung

Schiffshebewerk Niederfinow

Der imposante 1934 in Betrieb genommene größte "Schiffsfahrstuhl" Europas überwindet 36 m Höhenunterschied des Oder-Havel-Kanals. Die denkmalgeschützte Anlage funktioniert auch heute noch wie am Schnürchen, ist aber für heutige Schiffe nicht mehr groß genug, weshalb parallel derzeit ein neues Schiffshebewerk entsteht, welches das alte spätestens 2025 ersetzen soll

Besuchsdauer: 2 Stunden
Anreisezeit: 1 ½ Stunden

Museumsdorf Glashütte

Im Jahr 1716 errichtete Glashütte, die bis 1980 in Betrieb war. Heute fertigen dort Glasmacher, Glasbläser und Glaskünstler Objekte in Handarbeit. Besucher können auch selbst eine Glaskugel blasen.

Beschsdauer: 2 - 3 Stunden
Anreisezeit: 2 ½ Stunden

Ferropolis

Freilichtmuseum mit diversen riesigen Tagebergbaumaschinen, mit denen Braunkohle im Revier Golpa-Nord abgebaut wurde. Empfehlenswert ist eine Führung, die noch besser die Belastungen ahnen lässt, denen die damals Beschäftigten ausgesetzt waren. Gelegentlich finden Events statt, bei denen der Besucherverkehr eingeschränkt sein kann.

Besuchsdauer: 3 - 4 Stunden
Nicht täglich mit ÖPNV-Verbindungen erreichbar. Anreisezeit dann etwa 3 ½ Stunden. Mit dem eigenen PKW schafft man es in 1 ½ Stunden.

Besucherbergwerg F60

Hier gibt es nur eine einzige Tagebergbaumaschine, aber die hat es in sich: Sie ist einen halben Kilometer lang und heißt deshalb auch "Liegender Eifelturm". Ein Rundgang auf der Maschine ist möglich. Auch hier ist eine Führung empfehlenswert. Gelegentlich finden Events statt, bei denen der Besucherverkehr eingeschränkt sein kann.

Besuchsdauer: 2 Stunden

Anreisezeit: 2 ½ Stunden

Ganz auf eigene Faust

Berliner Unterwelten

Geführte Touren mit täglich wechselndem Programm. Je nach Tour ist eine zeitige Online-Reservierung empfehlenswert oder sogar erforderlich. Die Touren haben individuelle Treffpunkte.

Berliner Zentrum Industriekultur

Die bedeutende Rolle Berlins und seiner Umgebung im ausgehenden 19. Jahrhundert sowie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Industriestandort von Weltgeltung dokumentiert das Berliner Zentrum Industriekultur. Zahlreiche Bauten aus dieser Zeit gibt es auch heute noch, oft allerdings werden diese inzwischen anderweitig genutzt, z.B. für Eventveranstaltungen. Man kann also keineswegs alle der angegebenen Gebäude betreten oder gar in einer Führung näher kennenlernen. Nicht alle Gebäude befinden sich direkt in Berlin.