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Landesverband

 

Überblick

Die Organisation dieses Bundeskongresses ist untypisch verlaufen:

Zunächst haben wir eine Präsenzveranstaltung im gewohnten Umfang an der Technischen Universität Berlin geplant. Im Spätsommer 2020 wurde es zweifelhaft, dass dies wegen der Coronapandemie möglich sein würde. In dem Bemühen, dennoch an einer Präsenzveranstaltung festzuhalten, haben wir uns zunächst auf eine eingeschränkte Nutzung der Räumlichkeiten an der TU Berlin eingelassen. Als auch dies immer weiter beschnitten wurde, haben wir beschlossen, den Kongress online durchzuführen. Ende des Jahres wurde klar, dass auch die Finissage als unsere letzte "Praesenzbastion" nur online durchgeführt werden konnte.

Die Umstellung auf einen online-Kongress hatte radikale Folgen:

  • JuLe-Tagung und GI-Tagung konnten nicht mehr wie geplant in den Kongress integriert werden.
  • Bis auf wenige Ausnahmen wurden alle bereits vollständig ausverhandelten Veranstaltungen auf eine Länge von 45 Minuten gekürzt, um wegen der verkürzten Veranstaltungsdauer möglichst wenigen Referent*innen absagen zu müssen. Wir waren sehr froh, dass die meisten der eingeworbenen Referent*innen das auch für die Workshops akzeptiert haben und nur wenige abgesprungen sind, darunter aber auch die, die ihre Veranstaltung grundsätzlich nicht online anbieten wollten.
  • Wir hatten keinerlei Vorstellung über die Akzeptanz, die ein online-Kongress haben würde.
  • Etliche Vorbereitungen waren umsonst. Bereits fertig eplante Exkursionen mussten storniert werden. Für die sinnlos gewordenen Vorbereitungen waren auch bereits Kosten entstanden.
  • Die sich ständig ändernden Bedingungen haben eine solide Finanzplanung unmöglich gemacht, weshalb wir die Finanzierung eher im Freiflug durchlitten haben. Es ist ein glücklicher Umstand, dass die Ausgaben am Ende eher kleiner und die Einnahmen eher höher wurden.