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Cafés

Auf die Frage:

"Das Angebot der "Kaffee-Räume" war:"

haben geantwortet:

sehr hilfreich

( )5 %█████ Die Abstufung, die dem arithmetischen Mittelwert am nächsten kommt, ist farblich markiert.
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vollkommen unpraktikabel

Keine Angabe: 6 %

Habe ich nicht genutzt: 72 %

Freitextantworten

Häufig wurde mangelnde Zeit für den Besuch eines Cafès zurückgemeldet. Mehrheitlich haben wir dennoch positive Rückmeldungen zu den Cafés erhalten.

Aber es gab auch Unsicherheiten zu deren Nutzung, weil man ja von außen nicht sehen kann, was sich in so einem Café gerade abspielt. Ganz offensichtlich ist es schwer, in so einem Umfeld ins Gespräch zu kommen. Viele haben sich deshalb moderierte Cafés gewünscht, in denen über ein vorgegebenes Thema debattiert wird. Das wäre freilich ein anderes Konzept, bei dem die Cafés nicht mehr als Ersatz für die auf einer Präsenzveranstaltung vorhandenen Steh- und Mittagstische fungieren, sondern als drittes Veranstaltungsformat neben Vorträge und Workshops plaziert würden. Es wäre nicht die Lösung für das eigentliche Problem, nämlich mit anderen Teilnehmer*innen ins Gespräch zu kommen. Auf einer online-Tagung bedarf es hierzu anderer Techniken, nämlich der Nutzung nicht nur des öffentlichen sondern auch des privaten Chats, um sich zu verabreden. Das setzt freilich eine relativ sichere Bedienung der BBB-Oberfläche voraus.

Manche haben Portale wie Gather.Town oder Workadventu.re empfohlen, die eine Art Adventure-Game bereitstellen, in denen sich die Teilnehmer*innen als Figuren frei bewegen und irgendetwas miteinander tun können. Das ist ganz nett - und hat auch einige Vorteile (man sieht z.B., wo wie viele Figuren beisammenstehen) aber auch Nachteile: Es kostet im Kongressformat ordentlich Geld und - noch viel schlimmer: Bis sich jeder Neuling darin zurechtfindet, ist die Pause längst wieder vorbei.

Intensiv genutzt worden sind insbesondere unsere Fach-Cafés, die dazu gedient haben, die sich auf Veranstaltungen ergebenden Diskussionen fortführen zu können und nicht abbrechen zu müssen. Manche haben den Wechsel ins Café kritisiert und hätten lieber im Originalraum weiter diskutiert. Das ging aber leider nicht, weil wir für jede laufende Veranstaltungen einen eigenen Server bereitgestellt haben, um eine möglichst große Bandbreite für die BBB-Räume zu garantieren. Es gab deshalb deshalb also auch einen eigenen "Café-Server".

Für das nächste Mal würden wir uns vornehmen, die Cafès anders zu bewerben und mehr über die Nutzung aufzuklären.