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Welches Studienfach ist das richtige für mich?

Klar, die in der Schule ausgebildete Neigung zu einem Fach ist wohl meist das wichtigste Kriterium. Es kann aber sein, dass bei einem Studium plötzlich ganz unerwartete Lerninhalte hinzukommen. In einem Chemiestudium werden z.B. nicht nur alle möglichen Stoffe vermixt, um neue Produkte zu erhalten, sondern es wird auch viel Mathematik benötigt und angewendet. Um hier keine Überraschungen zu erleben, hilft die Lektüre der Studiengangsordnungen, insbesondere der Studienordnung, die eine Auflistung der zu absolvierenden Module inklusive der Modulbeschreibungen enthält. Das ist zwar ganz und gar nicht multimedial sondern knochentrockener Lesestoff, aber dafür eine viel objektivere Quelle als jede Studiengangsreklameseite.

Wer ein bestimmtes Studienfach studieren will, muss das in der Schule nicht als Leistungskurs belegen!

Studienanfänger werden dort abgeholt, wo sie stehen. Es würde zwar seltsam anmuten, z.B. das Fach Biologie an der Schule schnellstmöglichst abzuwählen und trotzdem nach dem Abitur ein Biologistudium zu beginnen, aber möglich ist auch das! Wer mit wenig Vorkenntnissen ein Studium beginnt, muss freilich fehlendes Wissen ergänzen, kann also einen schwierigeren Studienstart haben. Andererseits hilft ein Leistungskurs für das Studium wenig über das erste Semester hinaus. An schulischer Bildung sollte man vor allem das Erlernen von Fremdsprachen mitnehmen, denn diese lernt man in jungen Jahren leichter als später. Eine gute mathematische Grundausbildung ist darüber hinaus für alle MINT-Fächer wichtig.