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Landesverband

Die hier gegebenen Hinweise sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Sie sind hoffentlich eine Hilfe, müssen aber dennoch leider ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit bleiben. Sie entbinden insbesondere nicht von der eigenverantwortlicher Recherche und Entscheidung hinsichtlich zu treffender Maßnahmen im Umgang mit Gefahrstoffen. Hinweise, Rückmeldungen und Fragen sind willkommen.

Restinhalt von Druckgasflaschen

Druckgase

Wenn man die allgemeine Gasgleichung

Allgemeine Gasgleichung

wie folgt umformt

Umgeformte allgemeine Gasgleichung

enthält die linke Seite der Gleichung die Teilchenzahl pro Volumen, die dann also gemäß der rechten Seite der Gleichung bei gegebener Temperatur proportional zum Druck ist.

Was "intuitiv" schon wahrscheinlich schien, wird zur Gewissheit: Ist der Flascheninnendruck z.B. auf die Hälfte abgesunken, ist auch nur noch die Hälfte drin.

Unter Druck verflüssigte Gase

Wenn sich das Gas unter dem Flascheninnendruck verflüssigt, stimmt diese Rechnung nicht mehr. Der Flascheninnendruck bleibt hier so lange konstant, wie sich noch eine flüssige Phase in der Flasche befindet. Wenn Sie bei fast leerem Behältnis längere Zeit viel Gas entnehmen, kann es allenfalls passieren, dass der Druck deswegen absinkt, weil sich die verdampfende Flüssigkeit aufgrund der aufzubringenden Verdampfungsenthalpie abkühlt.

An der Schule betrifft das insbesondere Kohlen(stoff)dioxid-Druckgas, ev. darüber hinaus auch Acetylen.

Der Restinhalt kann hier nur durch Wägung bestimmt werden. Auf der Druckgasflaschenschulter finden Sie das eingestanzte Leergewicht der Flasche. Es gibt noch folgende Klippen:

  • Sie benötigen eine geeignete Waage.
  • Sie müssen das Gewicht des bei dieser Fragestellung ja meist aufgeflanschten - und also mitgewogenen Druckminderers kennen.