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Landesverband

Die hier gegebenen Hinweise sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Sie sind hoffentlich eine Hilfe, müssen aber dennoch leider ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit bleiben. Sie entbinden insbesondere nicht von der eigenverantwortlicher Recherche und Entscheidung hinsichtlich zu treffender Maßnahmen im Umgang mit Gefahrstoffen. Hinweise, Rückmeldungen und Fragen sind willkommen.

Kennzeichnung von Druckgasflaschen

Eingestanzte Daten

  • Druckgasflaschen werden grundsätzlich nur für eine einzige Gasart eingesetzt. Diese Gasart ist dauerhaft auf der Flaschenschulter eingstanzt.
  • In die Druckgasflasche ist das Leergewicht dauerhaft eingestanzt. Das ist nicht nur für Befüllungsvorgänge wichtig, sondern ermöglicht bei verflüssigten Druckgasen durch wiegen der Flasche, die enthaltene Restmenge zu bestimmen.
  • Die maximale Nutzungsdauer

Farbliche Kennzeichnung

Druckgasflaschen werden darüber hinaus auch farblich hinsichtlich der enthaltenen Gasart gekennzeichnet. Dies soll eine Identifizierung der Gasart aus weiterer entfernung ermöglichen, weil das in einem Havariefall eine sehr wichtige Information sein kann:

 

WasserstoffWasserstoff
WasserstoffStickstoff
WasserstoffSauerstoff
Kohlen(stoff)dioxidKohlen(stoff)dioxid
AcetylenAcetylen

Gefahrgutaufkleber

Auf der Flaschenschulter befindet sich schließlich ein Etikett. Sie werden vor allem die Information auf dem Etikett nutzen wollen, weil alle Angaben hier in Klarschrift vorliegen. Da Druckgasflaschen transportiert werden müssen, bekommen Sie es hier mit der Gefahrgutverordnung zu tun, was eine eigene Terminologie und Symbolik mit sich bringt. Das Etikett heißt Gefahrgutaufkleber, die Warnsymbole, die Sie vom GHS als "Piktogramme" kennen, heißen hier Gefahrzettel. Für den Umgang mit dem Gas halten Sie sich an die GHS-Kennzeichnung, die Sie z.B. in der RiSU-Stoffliste finden.

Reinheitsangaben

Die Reinheitsangabe wird nach dem Schema a.b codiert, wobei "a" die Anzahl der Ziffer 9 angibt, wenn man die Reinheit in Prozent angibt, und "b" die darauf folgende Zahl. Beispiele:

"2.5" ist die Codierung für 99,5 %
Auf zwei Mal Ziffer "9" folgt eine "5"
"2.9" ist die Codierung für 99,9 %
Auf zwei Mal Ziffer "9" folgt eine weitere "9"
"3.0" ist ebenfalls eine Codierung für 99,9 %
Auf drei Mal Ziffer "9" folgt eine "0"
"4.5" ist die Codierung für 99,995 %
Auf vier Mal Ziffer "9" folgt eine "5"

Weiterführende Links:

  • PanGas AG Informationsbroschüre zur Farbcodierung