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Landesverband

Die hier gegebenen Hinweise sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Sie sind hoffentlich eine Hilfe, müssen aber dennoch leider ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit bleiben. Sie entbinden insbesondere nicht von der eigenverantwortlicher Recherche und Entscheidung hinsichtlich zu treffender Maßnahmen im Umgang mit Gefahrstoffen. Hinweise, Rückmeldungen und Fragen sind willkommen.

Der richtige Druckminderer

Es gibt kaum eine Information zu Druckgasen, in der man nicht sogleich lesen kann, dass für Sauerstoffdruckgas nur dafür zugelassene Druckminderer verwendet werden dürfen. Aber auch bei anderen Druckgasen ist es nicht egal, welche Druckminderer angeflanscht werden. Ein Druckminderer kann für nur eine einzige Gasart, er kann aber auch für mehrere Gasarten geeignet sein. Sie müssen also für jede Gasart den passenden Druckminderer verwenden.

Glücklicherweise müssen Sie sich dabei keine großen Gedanken machen, denn man hat derart viele Gewindetypen für die Anschlussflansche kreiert, dass es praktisch nicht möglich ist, ein ungeeignetes Ventil an eine Druckgasflasche anzuflanschen. Trotzdem ist es gute Praxis, immer zu gucken, was man da gerade an die Druckgasflasche schraubt.

Flanschmutter

Bitte beachten Sie, dass die Flansche bei brennbaren Gasen ein Linksgewinde haben! Man hat damit verhindern wollen, dass Hobby-Bastler sich aus Baumarktteilen irgendwelche Brenngasleitungen zusammenbasteln. Die Mutter müssen Sie also bei einer Wasserstoffflasche links herum festziehen. Zur leichteren Unterscheidbarkeit werden Muttern mit einem Linksgewinde mit einer Einkerbung versehen. In der Abbildung sehen Sie links einen Anschluss für Wasserstoff (a) und rechts für Stickstoff (b). Die Einkerbung ist mit einem Pfeil markiert.