mnu-bb
Landesverband

Abfälle sind nie in genau reproduzierbarer Weise zusammengsetzt. Ihre Chemikalienabfälle sind in Ihrem Wirkungsbereich entstanden, weshalb sie deren Beschaffenheit am besten kennen und beurteilen können sollten. Die hier gegebenen Hinweise sind zwar nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen, aber es bleibt in Ihrer Verantwortung zu beurteilen, ob diese Hinweise in Ihrem konkreten Fall sinnvoll und gefahrlos anwendbar sind. Bestehende Entsorgungsregelungen, die Sie mit Entsorgungsbetrieben oder Ihrer Schulverwaltung getroffen haben, haben im Konfliktfall vorrang vor den hier gegebenen Hinweisen! Hinweise, Rückmeldungen und Fragen sind willkommen.

Wir stellen Ihnen hier einige Abfallarten exemplarisch vor und wollen damit Wege aufzeichnen, wie Abfälle korrekt entsorgt werden können. Ob es sinnvoll ist, die nachfolgend beschriebene Abfallart an Ihrer Einrichtung zu bewirtschaften, müssen Sie an Hand Ihres Abfallaufkommens selbst entscheiden.

Bitte beachten Sie die Liste von Chemikalien, die an der Schule nicht (mehr) verwendet werden dürfen!

Abfälle, die schulintern vorbehandelt werden sollen

Nach dem Kategorisierungssystem der RiSU handelt es sich entweder um Stoffe, die erst nach Vorbehandlung in eines der vorgesehenen Abfallsammelgefäße entsorgt werden können (Abfallkategorie "B7") oder um Stoffe, die nach dieser Vorbehandlung direkt ins Abwasser entsorgt werden können (Abfallkategorie "B8").

Wir zitieren hier nicht nur die Vorschläge der RiSU, sondern geben erweiterte Hinweise - auch für andere Chemikalien.

Die Vorbehandlung dient der Desaktivierung und damit der Verhinderung gefährlicher Reaktionen. Wir fassen hier beide Kategorien zusammen und listen nachfolgend einige darunter fallende Chemikalien auf: